Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:37

von Christoph Dworak

Clapton-Konzert war perfekte Startrampe. Chris Emray gibt musikalisch weiterhin Gas: Duett mit Måns Zelmerlöw, Präsentation des neues Tonträgers, ...

Stolz auf den aktuellen Tonträger und die kommenden Herausforderungen: Chris Emray.  |  NOEN, Christoph Dworak
Vier Jahre ist es her, dass Christoph Pitternitz alias „Chris Emray“ (27) aus Mödling zu den Kandidaten für den Songcontest 2011 in Deutschland zählte – damals hielt Nadine Beiler die rot-weiß-roten Farben hoch. Im Juli 2014 gaben Chris und Band den wohl sensationellsten Auftritt der noch jungen Karriere. „Willst’ vorm Eric Clapton auftreten?“, wurde er von der veranstaltenden Agentur LSK gefragt. 11.000 Konzertbesucher bejubelten damals die Abordnung aus dem Bezirk – die NÖN berichtete. Seit dem hat sich „sehr viel getan“, erzählt Chris. Auftritte bei unzähligen Konzerten, darunter am Novarock sowie bei Radio Wien, waren die Folge des Clapton-Gigs.



Auch die Vorwoche hatte es in sich: In Wien hat Chris eine EP (Extended Play – mehr als eine Single, weniger als eine CD) mit fünf Titeln präsentiert, an der fast ein Jahr lang gefeilt wurde. „Wir haben alles alleine und aus eigener Hand gemacht – außer die CD gepresst.“ Wenige Tage zuvor hat er in der Ottakringer Brauerei die Stimmung angeheizt. Vor niemand Geringerem als Eurovisionssongcontest-Sieger Måns Zelmerlöw. Dem nicht genug, wurde er vom Schweden zu einem Duett zu Xavier Naidoos „Und wenn ein Lied“ geladen: „Mindblowing“, schwärmte Chris.



Der ehemalige Keimgassler hat das Masterstudium in Wirtschaftsingenieurwesen abgeschlossen, ist aktuell 30 Stunden bei Hewlett & Packard tätig. Mit der Musik will Chris nach wie vor durchstarten. „Es ist mein Ziel, noch mehr zu machen, bekannter zu werden, eine Österreich-Tour zu machen.“ Die Zeichen stehen gut. Am 8. Oktober ist er beim Charitykonzert in der Mödlinger Stadtgalerie mit dabei, am 24. Oktober gibt er beim Skiweltcup-Opening in Sölden musikalisch Gas.

Und „über diesen Anruf würde ich mich freuen: Wenn Dave Grohl mich fragt, ob ich Vorgruppe der Foo Fighters sein wollte, würde ich keine Sekunde zögern“, schmunzelt Chris.
Darauf, dass das Handy klingelt, warten neben Chris auch die Bandkollegen Martin Pittamitz (Maria Enzersdorf, Gitarre), Matthias Wess (Mödling, Bass), David Butschek (Maria Enzersdorf, Drums) und – neu mit dabei – Florian Haider (Gitarre, Bass).