Erstellt am 16. Juni 2016, 04:00

von NÖN Redaktion

Der doppelte „Hahn“ beim NÖ Werbepreis. Gumpoldskirchner Grafikatelier Kindlinger und Perchtoldsdorfer „ghost company“ räumen bei Event in Baden ab.

WKNÖ-Präsidenten Sonja Zwazl, Landeshauptmann Erwin Pröll und WKNÖ Werbung-Obman Günther Hofer mit den Siegern der Kategorie »Hörfunk« Robert Spieler und Michael Mehler von der Perchtoldsdorfer »ghost company«.  |  NOEN, Erich Marschik

Die Stadt Baden durfte sich vergangene Woche uneingeschränkt als Mittelpunkt der niederösterreichischen Agentur- und Kreativszene bezeichnen. Im Rahmen des 39. Werbe-Grand Prix wurde einmal merh der wichtigste NÖ Landeswerbepreises, der „Goldene Hahn“, vergeben. Passend zur Location, dem Casino Baden, stand er Abend unter dem Motto „Werbung Royal“ und wusste die Preisverleihungen mit James Bond Filmen zu verknüpfen.

Durch den Abend führte Comedian Alex Kristan aus Maria Enzersdorf. Der begnadete Stimmenimitator durfte auch bei jeder Award-Vergabe einen seiner prominenten Charaktere mimen. Unter den Gewinnern des Abends war mit dem Gumpoldskirchner Grafikatelier Kindlinger sowie der Perchtoldsdorfer „ghost company“ gleich zwei Unternehmen aus Kristans Heimatbezirk Mödling.

Der Kabarettist übergab etwa als Niki Lauda die Trophäe in der Kategorie „Broschüre“ gemeinsam mit NÖ-Werbechef Günther Hofer, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Landeshauptmann Erwin Pröll, ÖVP, an Helmut Kindlinger. Er heimste den „Goldenen Hahn“ für das von der Wachauer Firma „Bauatelier Schmelz/Salomon“ in Auftrag gegebene Projekt „Schmelzwerk“ ein.

Perchtoldsdorfs Michael Mehler von „ghost company“ konnte sich über den Preis in der Kategorie „Hörfunk“ für das Projekt Husqvarna Automower „Määääääh“ freuen. Landeshauptmann Pröll sprach lobend davon, dass „kreative Leistungen und Innovationen“ immer öfter die Schlüsselfaktoren erfolgreicher Unternehmen sind.

„Kreativität ist sozusagen der Schrittmacher.“ Und auch NÖ Werbechef Hofer zeigt sich besonders erfreut, dass unter den insgesamt 13 Preisträgern viele Ersteinreicher waren. „Der Gewinn dieser Trophäe ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Wettbewerbsvorteil für eine Agentur“, unterstrich er.