Erstellt am 19. September 2015, 18:09

von Gerald Burggraf

EU-Blumenpreis an Mödling. Mit dem ersten Platz beim EU-weiten Blumenschmuck- und Lebensqualitätspreis „Entente florales“ wird die Stadtgemeinde Mödling zu „Europas schönster Blumenstadt 2015“ ausgezeichnet. Siebenköpfige Fachjury zeigt sich vor allem von zahlreichen Projekten Mödlings begeistert.

Die Stadtgemeinde Mödling, im Bild das Rathaus, darf sich als schönste Blumenstadt Europas bezeichnen.  |  NOEN, zVg

„Großartig! Ich bin stolz auf Mödling“, so die erste Reaktion von Mödlings Bürgermeister Hans Stefan Hintner (ÖVP) nach Bekanntwerden des Siegeszuges seiner Gemeinde beim EU-Blumenpreis „Entente florale“. Die Auszeichnung, die im britischen Bristol vergeben wurde, sei eine Bestätigung „für unsere Bemühungen im Bereich des Waldes, öffentlicher Flächen und Nachhaltigkeit“. Mödling setzte sich in der Kategorie „Stadt“ gegen zwölf weitere Bewerber aus der EU durch und gilt nun als „Europas schönste Blumenstadt 2015“.  

Jury von Mödling begeistert

Die siebenköpfige Jury zeigt sich bereits bei der sechsstündigen Bewertungstour Ende Juni begeistert. Martin Wagner von den Wiener Stadtgärtnern, der Österreich in der Jury vertritt, über die Besonderheiten Mödlings: "Mit dem Bewahren seines historischen Erbes und den zahlreichen Strategien für eine gelungene Landschafts-, Zukunfts- und Grünraumplanung beweist Mödling hohe Lebensqualität und nachhaltiges Denken für seine Bewohner. Das große Engagement und die Herzlichkeit der Mödlinger Bevölkerung begeisterten die gesamte Jury." Nach Tulln 2008 wurde heuer seit langem wieder eine niederösterreichische Stadt ins Rennen geschickt.

Entente Florale-Flagge weht über Mödling

Dass Mödling beim Wettbewerb „Entente Florale“ Gold geholt hat, liegt nicht zuletzt am Einsatz vieler Mödlingerinnen und Mödlinger. Deshalb bedankt sich der Mödlinger Gemeinderat jetzt mit dem Hissen der „Goldflagge“. Ulla Freilinger, Leiterin des Umweltreferats, betonte: „Diesen hochkarätigen Wettbewerb der lebenswertesten Städte, Dörfer und Regionen Europas kann man nur mit der tatkräftigen, engagierten und uneigennützigen Unterstützung vieler Freiwilliger gewinnen.“

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