Erstellt am 31. März 2016, 13:34

von Christoph Dworak

Feuerwehr hat Platz. Während der etwa einjährigen Bauphase schlagen die Retter ihre Zelte bei der FF Mödling am Schulweg auf.

Die Unterbringung während der Bauzeit ist geklärt: Feuerwehrkommandant Peter Lichtenöcker mit Michael Dorfstätter und Geschäftsführer Josef Strommer (v.l.).  |  NOEN, Dworak

Es wird ernst mit dem Neubau der Rot-Kreuz-Bezirksstelle Mödling. Und es ist fix, wo Personal und Fahrzeuge vorübergehend unterkommen werden. Mödlings Feuerwehrkommandant Peter Lichtenöcker machte deutlich: „Ab Montag wird die Rettung mit einem Teil der Mannschaft und der Fahrzeuge bei uns zu Gast sein. Es freut uns, dass wir hier wieder einen Beitrag leisten können, der die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen in der Stadt bestätigt.“

Michael Dorfstätter, derzeit interimistischer Leiter der Rot-Kreuz-Bezirksstelle, präzisiert: „Der letzte Nachtdienst im Gebäude in der Neusiedler Straße findet von Sonntag auf Montag statt.“ Dann werden insgesamt sechs Rettungsfahrzeuge in der Feuerwehrgarage und die Mannschaft im FF-Gebäude am Schulweg untergebracht sein. „Die anderen derzeit in Mödling stationierten vier Krankentransportfahrzeuge werden etwa eine Woche später nach Wiener Neudorf überstellt werden, womit die Übersiedelung des Fuhrparks abgeschlossen ist.“

Die Rot-Kreuz-Geschäftsführung wird zwischenzeitlich im Katastrophenlager am Josef Hyrtl-Platz Platz finden.

Wahlen: Nicht alle Kandidaten dürfen ran

Überraschungen am Dienstagabend bei der Absegnung der Wahlvorschläge durch den Bezirksstellenausschuss. Von vier Kandidaten für den Bezirksstellenobmann blieb nur Bezirksstellenarzt Rainer Bauer über, für die Funktion des 2. Stellvertreters Gruppenkommandantin Evelyn Rillé-Ifkovits und Biedermannsdorfs Ortsstellenleiter Gerald Pitsch.

Notärztin Catharina Pracher geht als Kandidatin für die Funktion der Schriftführerin ins Rennen, Perchtoldsdorfs Ortsstellenleiter Robert Horacek als Kassier.

Unterschriften sammeln macht einiges möglich

Damit muss es allerdings immer noch nicht getan sein, erklärt Dorfstätter. Wer 15 Tage vor der Wahl – vermutlich am 1. Juni – ein Fünftel der Unterschriften der etwa 370 Wahlberechtigten vorlegt, steht auch auf der Kandidatenliste.