Erstellt am 11. Juni 2016, 08:00

von Karl Stiefel

Geteilter Standort für „Fresnex“ und „Neuschnee“. Die Firmen „Fresnex“ und „Neuschnee“ haben dank ecoplus Platz zum Forschen an innovativen Technologien.

Michael Bacher, Mario Unterwainig, Michael Moll, Doris Agneter von »tecnet quity«, Petra Bohuslav, Denis Miklau, Hartmut Schneider und ecoplus-Chef Helmut Miernicki.  |  NOEN, Karl Stiefel

Auf 600 m² Lagerfläche befinden sich Technologien, die wahre Exportschlager werden könnten. Die Firmen „Fresnex“ und „Neuschnee“ entwickeln im IZ NÖ-Süd ein flexibles Spiegelsystem für die Dampferzeugung durch Solarenergie sowie eine Schneekanone, die jeweils um die Hälfte weniger Wasser und Energie braucht.

Grund genug für Landesrätin Petra Bohuslav, ÖVP, sich den Standort genauer anzuschauen. Fresnex-Geschäftsführer Hartmut Schneider schilderte Bohuslav, wie der gemeinsame Arbeitsplatz zustande gekommen ist: „Alleine hätten wir uns ein Objekt dieser Größe nicht leisten können, für unsere Entwicklung haben wir das aber gebraucht. Da Neuschnee ein ähnliches Problem hatte, haben wir uns an ecoplus gewandt, die uns einen hervorragenden Standort angeboten haben.“

Aktuell sind neun Mitarbeiter bei den beiden Firmen tätig, das Bürogebäude sowie einige Maschinen werden geteilt. Neuschnee-Chef Miachael Bacher: „Da wir im Winter und Fresnex im Sommer die Stoßzeiten haben, ist auch immer genug Platz für uns beide vorhanden.“

Zum Thema

Fresnex ist seit Jänner am neuen Standort, Neuschnee ist im Mai eingezogen.

Unterstützt wird die Kooperation von ecoplus und der Technologiebeteilgungs-Invest GmbH „tecnet equity“.

Neuschnee betreibt Forschung mit dem CERN-Institut, Fresnex wird bald in den arabischen Raum exportieren.