Gaaden

Erstellt am 16. Oktober 2016, 07:28

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Radweg auf Eis gelegt. Land fördert nur noch Radwege, die helfen, Verkehr zu reduzieren; kaum Chancen für Strecke Gaaden – Hinterbrühl.

Steile Stellen: Hier müsste eine Passage mit einer darüber führenden Trasse entschärft werden.  |  NOEN, Schätzle

Noch immer ist in Sachen Errichtung eines Radweges zwischen Hinterbrühl und Gaaden keine Lösung in Sicht. Und wie es derzeit ausschaut, bleibt das auch so. Denn nachdem bei einem Treffen auf Bezirksebene über das Verbindungsstück von Hinterbrühl nach Gaaden gesprochen wurde, kam es für Gaadens Ortschef Rainer Schramm klar zum Ausdruck: „Für uns heißt es: Bitte warten.“

Die Situation ist nicht ganz einfach. Schramm ist aus Sicherheitsgründen nur für eine Wegführung zu haben, die auf der Waldseite in gewissem Abstand zur viel von Lkw befahrenen Straßentrasse führt.

Größere Gemeinden haben bessere Chance

Aufgrund eines Gesteinsmassives müsste der Radweg in diesem Stück in vier Metern Höhe errichtet werden. Schramm: „Das ist meiner Ansicht nach nicht unter 2,5 Millionen Euro und somit nicht ohne Landesförderung zu machen.“ Das Land fördere derzeit nur das „Radgrundnetz“, Radwege, die eine Verkehrseinsparung bringen.

Zwar argumentierte Schramm, dass die Gaadner Kinder nach Hinterbrühl in die Schule müssen und mit dem Rad fahren könnten, dennoch wurde deutlich, dass die Förderungen zuerst in anderen Gemeinde getätigt werden: „Zuerst bekommen die bevölkerungsstärkeren Gemeinden im Flachland was, dann erst wir.“