Erstellt am 03. März 2016, 11:35

von Gaby Schätzle-Edelbauer

So gelingt Integration. „Gießhübl hilft“ gibt eindrucksvolle Erfolgsbilanz – wie man hilft und wie man gemeinsam feiert.

Sie gaben einen schmackhaften Einblick in die syrische Küche: Maysa, Mais Aswad, Resa Huti, Suzan Mohammed, Sabine Möstl (Verein »Gießhübl hilft«), Mohammad Zamani.  |  NOEN, Gaby Schätzle-Edelbauer

In herzlicher Atmosphäre traf man sich auf Initiative des Vereines „Gießhübl hilft“ im Seeste-Saal, um sich über den Status quo des Gießhübler Flüchtlingsprojektes zu informieren und gemeinsam zu feiern.

Unter den Gästen: Ortschefin Michaela Vogl, ÖVP, Nationalrat Hannes Weninger, SPÖ, Pfarrer Eward Keska und Mandatare aller Fraktionen.

Seitens des Vereines berichteten Clemens Stockreiter und Sabine Möstl über den Werdegang der Aktion: „Im September hat sich diese Initiative strukturiert und organisiert, dann haben wir uns bemüht, Flüchtlinge zu bekommen, aber die bürokratischen Hürden waren hoch.“

Sieben Asylwerber im Ort

Derzeit wohnen sieben Asylwerber im Ort, eine kurdische Familie aus Syrien mit einem 5-jährigen Mädchen, das den Gießhübler Kindergarten besucht, eine weitere Familie, die aus Aleppo stammt und der 18-jährige Mohammed, der einige Tage in der Woche das Sportgymnasium besucht.

Die Gäste wurden vorgestellt und ebenso ihre Gastgeber. Diese berichteten vom Alltag, der sich zwar nicht immer einfach gestaltet, dennoch habe man diesen Schritt nie bereut.

Beispielhaft scheint alles zu funktionieren, der Verein hat Referenten für die unterschiedlichen Belange, die Beschaffung und Anmietung von Wohnraum, Deutschkurse, die Freizeitgestaltung.

Unterstützung bei der Freizeitgestaltung

Besonders hier wünscht man sich noch Unterstützung. Andreas Ott (Freizeitgestaltung): „Wir suchen noch Leute, die unsere Gäste manchmal einladen, mit ihnen etwas unternehmen und vor allem immer mit ihnen Deutsch sprechen.“

www.giesshüblhilft.at