Erstellt am 17. Juni 2016, 05:00

von Kristina Mitrovic

Goldenes Jubiläum der Ex-HTL-Klassenkollegen. Ex-HTL-Klassenkollegen trafen sich zum 50-Jährigen beim Schottenheurigen und sinnierten über alte Zeiten.

Das freudige Wiedersehen der ehemaligen Klassenkameraden war ein voller Erfolg. Mit dabei waren Absolventenvereinsobmann Günther Hörlesberger, Wilfried Peters, Peter Holly, Otto Wicha, Josef Bauer, Hans-Peter Czerny, Albert Milde, Helmut Sicheritz, Werner Reitmayr, Alexander Weimann, Hans Schachinger, Johann Biribauer, Rudolf Kudrna, Ernst Masopust, Anton Rappelsberger und Reinhard Decker (v.l.).  |  NOEN, privat

Vor genau 50 Jahren legte der 69-jährige Politiker Josef Bauer aus der Wachau mit weiteren 16 Klassenkameraden die Reifeprüfung an der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) in Mödling ab. Die Ideen für das „50-Jährige“ wurden schon im November vergangenen Jahres gesammelt.

Das Jubiläum der „Goldenen Matura“ wurde gebührend gefeiert: Treffpunkt war im Schottenheurigen in Maria Enzersdorf. 14 Klassenkameraden und zwölf Partnerinnen haben zugesagt und sind erschienen.

„Wir haben uns relativ oft nach der Matura getroffen, auch zu verschiedenen Anlässen, und halten alle immer noch guten Kontakt. Deswegen war das Wiedersehen keine große Überraschung“, berichtet Bauer. „Wir haben über unsere Kinder gesprochen, da wir gut durch die regelmäßigen Treffen informiert waren“.

Mit Nostalgie-Bus zum Klassentreffen

Schließlich wurde die Klasse mit dem „Nostalgie-Bus“ abgeholt und zur HTL gefahren mit einer anschließenden Führung durch das Gebäude. Ausgeklungen ist das 50-jährige Maturatreffen traditionsgemäß bei einem gemütlichen Beisammensein mit alten Fotos aus der Schulzeit.

„Ich war früher der Klassenprimus mit Auszeichnungen, aber trotzdem immer für schräge Ideen gut. Wir wurden oft als ‚die Schlimmen‘ in der HTL bezeichnet“, erinnert sich Josef Bauer.

Alle waren mit dem Programm und der Organisation der Veranstaltung sehr zufrieden und freuen sich schon auf weitere Klassentreffen. „Ich hoffe sehr, dass wir uns auch in Zukunft regelmäßig und oft treffen werden“, so Bauer.