Erstellt am 04. Februar 2016, 16:19

von Christoph Dworak

Musiker & Coach am Weg in die Antarktis. Extremsportler Andy Holzer hat Andreas Thomas Beck zur Skitour in Richtung Südpol überreden können.

Andreas Thomas Beck (M.) mit Extremsportler Andy Holzer (l.) und Andreas »Anda« Unterkreuter bei mTraining in den Lienzer Dolomiten.  |  NOEN, privat
Thomas Andreas Beck (47) aus Leopoldsdorf begleitet als Coach Menschen bei der Überwindung ihrer Krisen und Verwirklichung ihrer Träume. In diesem Zusammenhang dient eine eigene Hütte am Fuße des Anninger bei Gumpoldskirchen als (Ruhepol-)Stützpunkt.

Als Musiker spielte Tom seit seinem Comeback vor knapp sieben Jahren Hunderte Konzerte, veröffentlichte drei Alben, war Initiator der „Freude“-Benefiz-CD für das Kinderhospiz „Momo“ und mit seinen besonderen Freunden Samuel Koch, dem Unfallopfer aus „Wetten, dass ...?“ und Andy Holzer, dem blinden Extremsportler, schon mehrmals zu Gast bei Shows in Mödling.

Am 15. Februar geht’s los

Und eben jener Andy, mit dem Tom schon öfters tauchen und klettern war, hat gefragt: „Wir machen eine Antarktis-Skitour. Was ist, Coach, gehst mit?“ Nachdem ein Abstecher in die Antarktis mit dem Besteigen von Achttausendern nicht vieles gemeinsam hat, „hab ich zugesagt. Das stell ich mir nicht so gefährlich vor, da gibt’s keine Ausrede mehr“, schmunzelt Tom im NÖN-Gespräch. Am 15. Februar geht’s los. Von München via Buenos Aires an den südlichsten Zipfel Südamerikas, von dort mit dem Schiff durch die meist stürmische Drake-Passage an die Antarktis-Küste.

Gemeinsam mit dem Osttiroler Teamkollegen Andreas „Anda“ Unterkreuter haben Holzer und Beck in den Lienzer Dolomiten mit den Vorbereitungen begonnen. Und auch der Anninger entpuppte sich als „geniales Trainingsgelände und Traumgebiet. Nicht nur für Skitouren, sondern auch für das Steigeisen gehen am Hang“, merkt Tom an. Nicht umsonst spricht er von der AA-Tour: „Vom Anninger in die Antarktis.“

Am Südpol selbst stehen Skitouren am Programm: „Wenn sich die anderen Träume erfüllen und klettern gehen möchten, werde ich sie nicht aufhalten“, macht Tom deutlich. Er selbst erwartet sich als Musiker und Coach „eine riesige Lehr-Reise. Noch dazu am Südpol, wo uns vor Augen geführt werden wird, wie wir mit unserer Umwelt umgegangen sind“.