Erstellt am 02. Oktober 2015, 06:27

von Alina Burlacu

„Teil meines Lebens“. Kristina Binder, ÖVP, engagierte sich rund 15 Jahre für die Gemeindepolitik. Nachfolger steht noch nicht fest.

Vize Kristina Binder, ÖVP, (3.v.l.) mit Daniela Kirner, AG, Karl Kühn, Grüne, Bürgermeister Ferdinand Köck, VP, und Ernst Spitzbart, SP.  |  NOEN, Foto: Peischl

Im Zuge der Gemeinderatsitzung kündigte Vize Kristina Binder, ÖVP, ihren geplanten Rücktritt aus allen Ämtern an. Anfang Oktober soll es so weit sein, wie sie im NÖN-Gespräch erzählt.
Binder musste Mitte Juli plötzlich ins Spital eingeliefert werden und war seitdem bis vor zwei Wochen im Krankenstand.

Sie befindet sich jedoch auf dem Weg der Besserung. Die Sommerferien wollte sie nützen und leiser treten. „Der Stress ist langsam weggefallen, das merkt man und man fängt an zu genießen“, so Binder, die seit rund 15 Jahren in der Gemeindepolitik tätig ist, davon über fünf als Vize. In dieser Zeit war sie in etlichen Bereichen engagiert – von der Sicherheitsreferentin, über das Referat für Straßen, Park, Grünanlagen und Spielplätzen bis hin zu Straßenreinigung, Freibad und Kultur. In all diesen Bereichen sorgte Binder für Bewegung.

Der Abschied fällt ihr teilweise schwer: „Es war immerhin ein Teil meines Lebens, aber irgendwann sollte man aufhören“, so Binder. Dem Nachfolger wünscht sie „viel Spaß und Einfühlungsvermögen, denn auch das braucht man“. Bürgermeister Ferdinand Köck, ÖVP: „Sie hinterlässt eine große Lücke. Wir werden versuchen diese bestmöglich zu füllen und fraktionsintern schauen wie es weiter geht.“