Guntramsdorf

Erstellt am 11. August 2016, 08:33

von Alina Burlacu

Flüchtlingsquartier „Veli“ ist übersiedelt. Die 24 minderjährigen Jugendlichen sind in die Dr. Weber-Gasse gezogen. Auch hier ist es ein privates Quartier.

Die Wohngemeinschaft „Veli“ beherbergt 24 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Mit einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung der Caritas sollen die Jugendlichen beste Voraussetzungen für einen Neuanfang finden.  |  NOEN, Gemeinde

Die Wohngemeinschaft „Veli“, untergebracht im Gebäude des ehemaligen Hotels Refugium, war zeitlich begrenzt. Nun mussten die Asylanten, 24 minderjährige Jugendliche, ihre Unterkunft wechseln und sind in ein leer stehendes Haus in der Dr. Weber-Gasse gezogen.

Bereits bei der Bürgerversammlung vor einem Jahr wurde gesagt, dass die Jugendlichen nur für gut ein Jahr in der Kirchengasse bleiben können. Der Grund: An dem Standort sollen neue Wohnungen entstehen. Bürgermeistersprecher Alexander Handschuh, SPÖ, betont: „Die Information ist an die Bürger über Kommunikationskanäle der Gemeinde gelaufen.“

Kein einziger Aufreger im vergangenen Jahr

Nun sind die Jugendlichen in ein ebenfalls privates Haus umgezogen, das der Caritas vermietet wurde. Bürgermeister Robert Weber, SPÖ, berichtet: „Die Jugendlichen werden auch dort bestens und rund um die Uhr betreut. Im letzten Jahr gab es keine einzige Beschwerde oder Zwischenfall. Daher bin ich zuversichtlich, dass auch an diesem Standort eine rasche Integration im Einvernehmen mit der Nachbarschaft gelingen wird.“

Festzuhalten sei jedoch, dass die Gemeinde bei einer Vermietung von „Privat“ an die Caritas kein Mitspracherecht hätte. Sehr wohl aber fungiere „die Gemeinde als Kommunikationsplattform zwischen Betreiber und beispielsweise Ehrenamtlichen und diese Zusammenarbeit funktioniert bestens.“

Anrainer zum Tag der offenen Tür eingeladen

Ende Juli wurden die unmittelbaren Anrainer in der Dr. Weber-Gasse vom Team der Caritas per Aushang zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

Dieser fand nun statt. Viele Ehrenamtliche waren neben Bürgermeister Robert Weber und seiner Frau Eva gekommen, um sich im neuen Haus umzusehen. Besonders gefreut hat man sich über den Besuch der Anrainer, mit denen die Betreuer und Jugendlichen ins Gespräch kamen.