Hinterbrühl

Erstellt am 28. Juni 2016, 14:59

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Sanierung des Gießhübler Baches. Die Gespräche mit der Wildbachverbauung laufen, Gießhübl und ASFINAG sollen miteinbezogen werden.

Der Einlauf des Gießhübler Baches, der bei Starkregenfällen leicht verstopft ist.  |  NÖN, Szuppin

Die Sanierung des Gießhübler Baches auf Höhe der Hauptstraße bei der Apotheke ist in vollem Gang. Derzeit ist dort eine Einbahnstraßenregelung in Kraft, und zwar noch bis Sonntag. Ab Montag wird dann die Hauptstraße komplett gesperrt. In dieser Zeit wird der Bach oberirdisch durch ein Rohr über die Straße geleitet. Die Totalsperre endet Ende August.

Während dieser Bauphase wird der oben beschriebene Verkehrsfluss in beiden Richtungen über die Regenhartstraße – Parkstraße umgeleitet. Die Zufahrt zur Apotheke kann von Richtung Osten erfolgen und ist ungehindert möglich. Nach wie vor Thema ist auch der Oberlauf des Baches auf der Höhe des Kindergartens. Nachdem in den letzten Wochen bei Starkregenfällen immer wieder die Einlaufgitter durch angeschwemmtes Material verstopft waren, kam es zur Überflutung der Straße.

Niederschläge werden immer heftiger

„Seit Jahren wird hier über Verbesserungen gesprochen, aber nichts geschieht“, kritisiert Bürgerlisten-Chef Ferdinand Szuppin. Der Ortschef kontert: „Wir haben Verschiedenes unternommen, zum Beispiel Rechen eingebaut, aber die Niederschläge werden immer heftiger.“ Die Sache wird auch im Gemeinderat Thema sein. Moser betont, dass er nach den Überflutungen sofort reagiert habe: „Wir sind im Gespräch mit der Wildbachverbauung, auch die Gemeinde Gießhübl und die ASFINAG müssen einbezogen werden.“

Skeptisch ist Moser gegenüber Szuppins Vorschlag, eine Rigol-Entwässerungsrinne einzubauen: „Ich bezweifle, dass das bei den Wassermassen hilft, aber das ist Sache des Experten.“