Erstellt am 06. April 2016, 06:14

von NÖN Redaktion

Bub (14) erstellt „Amok-Liste“. Prozesses am Landesgericht Wiener Neustadt: Ein 14-Jähriger soll Namen potentieller Opfer notiert haben.

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Mitleid und Angst: Zwischen diesen Emotionen schwanken die Zuhörer eines außergewöhnlichen Prozesses am Landesgericht Wiener Neustadt. Ein 14-Jähriger hatte eine Erzieherin in Hinterbrühl mit einer Spielzeugwaffe bedroht. Die sah täuschend echt aus, die Frau geriet in Panik.

Dem nicht genug, machte der Junge bei der Verhandlung deutlich, dass er es mit der Schule nicht so genau genommen hatte, da er an einer Liste feile. An einer Liste mit Personen, die Macht über ihn ausüben. Diese wolle er bei einem Amoklauf erschießen. Die Verteidigerin beantragte die Einholung eines psychiatrisches Gutachtens des Jungen, der aktuell im Waldviertel betreut wird.

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