Erstellt am 08. Januar 2016, 06:33

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Budget durchaus solide. Nachdem es im Jahr 2015 hohe Ausgaben gab, wird es 2016 keine Investitionen in größere Projekte geben.

 |  NOEN, Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

„Leicht war das Budget nicht zu erstellen, aber wir haben es geschafft und einstimmig abgesegnet“, freut sich Finanzreferent Jörg Preiss, ÖVP, über den ersten von ihm erstellten Haushaltplan: „Wir setzen die Tradition fort und können aufgrund eiserner Spardisziplin Ende 2016 einen leichten Überschuss ausweisen.“

Wie in allen Gemeinden steigen auch für die Hinterbrühl die Ausgaben für Soziales, insbesondere die Spitäler.

Keine spektakulären Investitionen

„Das laufende Jahr ist budgetmäßig ein ganz normales“, so Preiss, „es wird keine spektakulären Investitionen in größere Projekte geben, so wie das 2015 mit der Johannesstraße und der Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung beziehungsweise dem Ankauf von Feuerwehrfahrzeugen notwendig war.“

Der ordentliche Haushalt ist mit rund 6,5 Millionen Euro budgetiert, der außerordentliche liegt bei 1,1 Millionen.

Das laufende Jahr wird eines zum „Durchschnaufen“, wie Ortschef Erich Moser, ÖVP, betont, „außer zwei bis drei Kanalprojekten mit rund 400.000 bis 450.000 Euro und geplante Straßensanierungen für geschätzte 220.000 Euro steht nichts auf dem Programm.“

Finanzierung eines neuen Hortgebäudes

Für die kommenden Jahre allerdings sind die Finanzierung eines neuen Hortgebäudes und die Generalsanierung des Anninger-Saales anzudenken. Inwieweit diese Dinge leistbar sind, wird noch zu prüfen sein.

Auch die geforderten Adaptierungen in Sachen Barrierefreiheit werden zu Buche schlagen.

„Die finanzielle Gesamtsituation der Markgemeinde ist als durchaus solide anzusehen, es bedarf wohl innovativer Ideen und konzertierter Anstrengungen, um die Finanzkraft der Markgemeinde durch Akquisition entsprechender Betriebe auf neue Beine zu stellen. In Frage kommen Arztpraxen, Rechtsanwaltskanzleien oder Consultingunternehmungen“, so Preiss, der seine Aufgabe auch darin sieht, die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde voranzubringen.