Erstellt am 11. April 2016, 05:34

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Ja zum fairen Handel. Landesrat Stephan Pernkopf, ÖVP, ernannte bei einer Feier Hinterbrühl zur Fair Trade-Gemeinde.

Elisabeth Schaupp (Frair Trade), Sieglinde Grünseis (Südwind), Vize Ricky Götterer, Ortschef Erich Moser, Landesrat Stephan Pernkopf und Gemeinderätin Elisabeth Csekits. Schätzle  |  NOEN, Schätzle

Die Idee, Hinterbrühl zu einer Fair Trade-Gemeinde zu machen, kam von Gemeinderätin Elisabeth Csekits, ÖVP. Sie hatte sie auf einer Lehrerfortbildung von „Südwind“. Csekits erklärte im NÖN-Gespräch: „Ich dachte mir, dass es gerade bei Kindern sehr wichtig ist, diesbezüglich ein Bewusstsein zu bilden.“

Als sie damit zu Bürgermeister Erich Moser, ÖVP, kam, rannte sie quasi offene Türen ein, denn dieser hatte auch schon in diese Richtung gedacht: „Wir sind Klimabündnisgemeinde und haben eine Naturparkschule, das passt das doch ausgezeichnet.“

Ceskits suchte ihr Team zusammen, arbeitete die Maßnahmen aus, mit denen man Fair Trade-Gemeinde wird, und begann, auch im schulischen Bereich mit der Umsetzung.

Eindrucksvolle Ausstellung aufgebaut

Mit den dritten Klassen wurde das Thema am Beispiel der Schokoladenherstellung aufgearbeitet.

Für die Ernennungsfeier in der Mittelschule hatten die Schüler am Donnerstag dann auch eine eindrucksvolle Ausstellung aufgebaut.

Auch der Weltladen, der jeden Sonntag nach der Kirche im Pfarrheim seine Waren anbietet, war mit einem Stand und fairen Produkten vertreten.

Die feierliche Ernennung Hinterbrühls wurde von Landesrat Stephan Pernkopf, ÖVP, vorgenommen: „Es ist wichtig, dass wir in diese Richtung selber aktiv werden, nicht nur auf die großen Konferenzen warten.“

Lob gab es auch von Ortschef Moser: „So lernen die Kinder, auf die Herkunft der Produkte zu achten.“