Erstellt am 30. Mai 2016, 05:44

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Kleinode bewerben. Der Fremdenverkehr soll höheren Stellenwert bekommen: Das Konzept „Kleinattraktionen“ ist in Arbeit.

Auch einem der berühmtesten Aquarellkünstler der damaligen Zeit, Ernst Graner (1865 bis 1943), hatte es die Höldrichsmühle angetan.  |  NOEN, privat

„Der Tourismus soll in unserem Ort einen höheren Stellenwert bekommen“, das hat sich Finanzreferent Jörg Preiß, ÖVP, vorgenommen: „Sehenswürdigkeiten wie die Seegrotte oder die Höldrichsmühle laufen von alleine, ich denke an eine bessere Präsentation und Schaffung von Klein-Attraktionen.“

Diese könnten Wanderungen mit bestimmten Themenvorgaben, Kräuter, Naturschönheiten oder baulichen Besonderheiten sein. Preiß denkt da „zum Beispiel an das Wetterhäuschen im Park, über das eigentlich keiner etwas weiß“.

Biosphärenpark-Idee mehr Gewicht geben

Auch die Biosphärenpark-Idee soll prominenter platziert werden. Immerhin ist Preiß Biosphärenparkbotschafter.

Im Ortsgebiet gibt es zwei Kernzonen, im Kiental und im Wassergspreng, die unberührt, quasi urwaldartig sind. „Bei Dürnstein ist es ähnlich, da gibt es geführte Touren in das Gebiet, das könnte ich mir hier auch vorstellen.“

Dann gibt es auch noch Entwicklungs- und Wirtschaftszonen, dort findet die Berührung mit dem Siedlungsgebiet statt, dort könnte man kulturelle Themenkreise andenken.

Vor allem geht es nun einmal darum, diese Schwerpunkte zu erarbeiten, zu organisieren und zu strukturieren.

Preiß: „Dann müssen sie auch kommuniziert werden, damit sie potenzielles Klientel erreichen.“