Erstellt am 16. Januar 2016, 05:33

von Johannes Taschler

Historisch einzigartig: Musikalisches Großereignis. Laxenburg feiert zwei kulturelle Jubiläen. Bernd R. Bienert präsentiert „Le nozze di Figaro“ in Originalsprache.

Bernd R. Bienert bemüht sich um Aufführungen an historischen Plätzen und hat sich diesmal »Le nozze di Figaro« vorgenommen  |  NOEN, Johannes Novohradsky

Im Februar feiert Bernd Roger Bienert mit seinem "Teatro Barocco" gleich zwei Jubiläen: zum einen Mozarts 260. Geburtstag, zum anderen auch die Wiederkehr des Uraufführungsjubiläums seines Meisterwerks „Le nozze di Figaro“.

Erstmals seit 230 Jahren wird das Schlosstheater Laxenburg wieder im Sinne der Initiatorin Kaiserin Maria Theresia als Opernhaus des 18. Jahrhunderts zu erleben sein.

In der seit 1786 ersten Originalinszenierung der Oper bedient sich Bienert hinsichtlich Gestik, Bühnenbild und Kostüme ganz dem Stil der Zeit Mozarts und der italienischen Sprache. Musiziert wird auf historischen Instrumenten, musikalischer Leiter ist David Aronson (Wiener Staatsoper).

„Mich fasziniert es, das Werk im Original an einer Spielstätte aufzuführen, wo es historisch hingehört. ‚Figaro‘ wurde nach der Uraufführung im Burgtheater 1786 im kaiserlichen, von Pacassi gestalteten Hoftheater in Laxenburg aufgeführt. Das ist neben Prag der einzige originale Uraufführungsort für Mozart.“