Kaltenleutgeben

Erstellt am 16. April 2017, 02:47

von Daniela Purer

Bauentwurf fertig, Widmungsplan steht. Die Gemeindeführung konnte gemeinsam mit ÖVP und FPÖ einen „gelungenen Kompromiss“ für den Ort erarbeiten.

Bürgermeister Josef Graf, SPÖ, freut sich über die gute Zusammenarbeit in den Ausschüssen.  |  privat

Nach umfassender Diskussion in den Ausschüssen wurde ein auf einer breiten Basis stehender Entwurf für den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erstellt. Dieser soll ungefähr Ende April für sechs Wochen zur Einsicht und Möglichkeit der Stellungnahme für die Bürger im Gemeindeamt aufliegen.

Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt, die im November 2015 stattgefunden hat (die NÖN berichtete), gaben dabei nicht nur Starthilfe, sondern flossen auch in den Entwurf des neuen Bebauungsplanes mit ein. Die Ideen waren nicht nur für die Planung von Nöten, sondern bestätigten auch teilweise Ideen, welche bereits vom Gemeinderat angedacht wurden.

Bürgermeister Josef Graf, SPÖ, erklärt: „Es soll festgelegt werden, wie die künftige Bebauung und Flächenwidmung aussehen soll. Dabei wurde das gesamte Gebiet besprochen und wesentliche Details haben sich herauskristallisiert.“

Keinen Wohnbau für die Waldmühle

Speziell geht es dabei um das Grundstück der Waldmühle. Gemeinsam mit ÖVP und FPÖ hat man sich dazu entschlossen, keine Wohnbebauung zuzulassen. Auch Ortsparteiobmann Johann Schadwasser, ÖVP, ist zufrieden: „Es ist ein gelungener Kompromiss. Vor allem die Nachnützung der Waldmühle haben wir bewusst offen gehalten. Die jetzige Festlegung lässt eine Nachnützung im Sinne der Ideen der Bürgerwerkstatt zu.“

Voraussichtlich im Juni wird der fertige Flächenwidmungs- und Bebauungsplan im Gemeinderat behandelt.