Erstellt am 16. Dezember 2014, 11:42

von Daniela Purer

Für Blackout gerüstet. Die gesamte Gemeindeleitung hat gemeinsam mit dem Zivilschutzbeauftragten Hans Wallner einen Stromausfall geprobt.

Die mobilen Infopoints wurden erstmals getestet.  |  NOEN, privat

Den Ernstfall übte die gesamte Gemeindeeinsatzleitung mit dem Zivilschutzbeauftragten Hans Wallner in Kaltenleutgeben. Das Szenario: Ein Stromausfall, der bereits seit zwanzig Stunden besteht.

Amateurfunker erstmals dabei

Wallner erklärt: „Erstmals mit dabei waren Amateurfunker. Sie sind die wichtigste Möglichkeit zur Kommunikation im Falle eines Blackouts.“ Ihre Aufgabe: Ein Funknetz aufzubauen. Erstmalig getestet wurden bei dieser Übung auch mobile „Infopoints“.

„Sie stellen kleine Leuchtinseln dar und können von selbst Strom erzeugen. Man muss sich das vorstellen wie ein kleiner Kiosk“, so Wallner.

Jede Kommune hilft sich selbst

Im Ernstfall kommen auch die sogenannten „Insellösungen“ zum Tragen. Jede Kommune muss sich dabei selbst helfen können. „In Kaltenleutgeben funktioniert das ausgezeichnet,“ resümiert Wallner.

„Wir haben ein großes Nutzaggregat mit dem wir das Rathaus, die Schule den Kindergarten und die Feuerwehr versorgen können.“