Erstellt am 29. September 2015, 12:11

von Christoph Dworak

13 Jahre sind wohl genug. Christoph Dworak über die unendliche (Widmungs-)Geschichte

2002 ist der exekutive Ausbildungsapparat von Mödling nach Traiskirchen gewandert. Seitdem liegt 45.000 m2 hochwertige Fläche im Herzen der Bezirkshauptstadt brach.

Die Vorarbeiten der Stadtgemeinde sind längst getan, die Bevölkerung wurde von Anfang an in die Geschehnisse eingebunden. Die zusehends verfallenden Gebäude und dschungelähnliche „Gartenanlagen“ sind wahrlich keine Augenweide für die „Entente florale“-vergoldete Stadt Mödling.

Es ist nach 13 Jahren wohl auch höchst an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Die Vorzeichen können schon gar nicht mehr besser stehen: Stadtgemeinde und Grundstückseigentümerin (BIG) beziehungsweise -verwerterin (ARE) stehen den Bürgern gemeinsam für Fragen und Antworten parat. Nichts wird verheimlicht, niemand über den Tisch gezogen, keine Wolkenkratzer gebaut.

Und es stehen keine Wahlen an, die schräges Licht auf eine der handelnden Parteien werfen könnten. Daher ein klares Ja zur umgehenden Stadtteilentwicklung im Dialog mit den Bürgern.