Erstellt am 31. März 2016, 05:44

von Alexander Wastl

Aus schmerzt doppelt. Alexander Wastl über die Cup-Pleite des ASV Vösendorf.

So schnell kann's gehen.  Bis jetzt war in Vösendorf alles eitel Wonne. Genauer genommen lief es sogar sensationell. Der Gebietsliga-Aufsteiger überwinterte hinter den Titelfavoriten Stripfing, Bruck und Eggendorf auf Platz vier. Mit sechs Punkten war sogar der erste Platz nicht allzu weit weg.

Im Frühjahr läuft es bisher noch nicht so, wie gewünscht. Auf einen Punkt im Auftakt-Derby folgten nun zwei herbe Pleiten. Das 0:4 in der Liga gegen Nachzügler Obergänserndorf war vielleicht eine Blamage, wirklich viel verändert hat sich für die Vösendorfer dadurch aber nichts – außer dass Leader Stripfing mit neun Punkten Vorsprung nun komplett außer Reichweite ist. Vielleicht fehlt den ASV-Kickern ein wenig der Antrieb. Die Winterpause war lang, genug Zeit, um auf die Tabelle zu sehen und zu erkennen: Nach vorne hin geht kaum etwas – und den Abstieg werden sich Guntramsdorf und Wiener Neustadt ausmachen.

Umso schwerer ins Gewicht fällt da das Cup-Aus gegen Baden. Nicht nur, weil das 2:6-Debakel einer desaströsen Woche die Krone aufsetzte, sondern auch, weil der Titelgewinn bei den verbliebenen Teams durchaus realistisch gewesen wäre.

Doppelt schmerzhaft: Obergänserndorf schaffte den Aufstieg ins Semifinale.