Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:42

von Gerald Burggraf

Bevölkerung für sich gewinnen. Gerald Burggraf über den eben gestarteten G21-Prozess in Münchendorf.

Der Ruf nach Bürgerbeteiligung ist heutzutage lauter denn je. Informationen – auch falsche – verbreiten sich über soziale Medien rasend schnell, für ein Dementi oder einer Richtigstellung bleibt kaum Zeit. Daher liegt es an der Politik auf allen Ebenen, aber unmittelbar am Wichtigsten im kommunalen Bereich, den Bürgern ein Mitbestimmungsrecht zu geben.

Hier kommt die Dorferneuerung ins Spiel. Natürlich sind die Mandatare vom Volk gewählte Vertreter und es kann nicht jeder Bürger bei jeder auftretenden Frage mitreden. Viele Köche verderben den Brei. Die Politik muss jedoch die Rahmenbedingungen schaffen und auch die Umsetzung realisieren und finanzieren.

Die Bürger haben aber sehr wohl das Recht, bei der Gestaltung ihres Heimatortes mitzuwirken. Denn nicht nur der Gemeinderat ist die Kommune, sondern alle Menschen, die darin leben. Daher ist es mehr als löblich, wenn ein Bürgerbeteiligungsprozess wie jener über die Dorferneuerungsschiene „Gemeinde 21“ in Münchendorf forciert wird. Gemessen wird aber an Ergebnissen. Und dafür muss zu allererst die Bevölkerunggewonnen werden.