Mödling

Erstellt am 19. Oktober 2016, 07:53

von Christoph Dworak

Die Autos nicht verdammen. Christoph Dworak über die Mobilitäts-Analyse.

Schenkt man der aktuellen Studie Glauben, hat unter den Mödlingerinnen und Mödlingern Umdenken eingesetzt, wenn es um die Mobilität geht.

Demnach sind nur noch knapp 36 Prozent der Bezirkshauptstädter mit dem Auto unterwegs, 22 Prozent mit den Öffis und fast schon sensationelle 14 Prozent mit dem Rad. Wobei die Kombination Rad – Öffis im Bereich der Abstellplätze rund um den Bahnhof in beeindruckender Form belegt ist.

Die Mobilitätsanalyse zeigt aber auch, dass die bislang stets vermittelte Horror-Zahl von 2,5 Kraftfahrzeugen pro Haushalt aus der Luft gegriffen war. Zum Glück; tatsächlich muss die Bezirkshauptstadt „nur“ mit 1,1 Kraftfahrzeugen pro Haushalt fertig werden.

Dem Umschwung im Mobilitätsverhalten ist bei der Umsetzung von Projekten Rechnung zu tragen (breitere Gehsteige, sichere Radweg). Künftig aber nur die Radfahrer und Fußgänger zu pushen, ist der falsche Weg. Das tägliche (Stau-)Chaos – etwa auf der Bahnbrücke – macht deutlich, dass es auch Lösungen im Sinne der Autofahrer bedarf.