Erstellt am 23. März 2016, 05:24

von Alexander Wastl

Druck nach wie vor vorhanden. Alexander Wastl, über die neuen Ziele der Admira.

Da ist sie wieder, die Länderspielpause. Eine Woche ohne Spiel, wie ein verdienter Kurzurlaub für die Südstädter-Kicker, die zuletzt mit zwei herzerwärmenden Leistungen die Ligagrößen Rapid und Sturm in die Knie zwangen. Die Realität sieht freilich anders aus, am Montag gab‘s als kleines Zuckerl trainingsfrei, dann wurde aber schon wieder geschuftet. Die Admira hat ihr Saisonziel von 40 Punkten bereits acht Runden vor Schluss erreicht. Zurücklehnen ist aber keine Option.

Mit dem Sieg über Graz wurde ein wesentlicher Schritt gemacht, um Platz vier zu halten – dem neuen Objekt der Begierde. Nach der Pause kommt es gleich zum nächsten Duell gegen einen direkten Konkurrenten: Mattersburg. Die Südstädter haben mit Platz vier beziehungsweise dem Cup die Chance, der ohnehin überragenden Saison, mit einer Euro-League-Teilnahme das Sahnehäubchen aufzusetzen.

Der Druck, allerdings jener der positiven Sorte, ist also nach wie vor vorhanden. So auch bei General Manager Alexander Friedl, der zwar nicht das Abstiegsgespenst im Genick hat, aber dafür sorgen muss, dass das Erfolgsteam so gut wie möglich zusammenbleibt. Sonst könnte auf eine magische Saison eine umso enttäuschendere folgen.