Erstellt am 19. Mai 2016, 05:04

von Alexander Wastl

Eine gute Ausgangslage. Alexander Wastl, über Admiras Cup-Hit gegen Salzburg.

Auch wenn die Admira gegen Rapid spielerisch überzeugte – die Südstädter beherrschten den Vizemeister mit 60 Prozent Ballbesitz – sollte kein Sieg zum (Bundesliga-)Saisonabschluss herausschauen.

Das ist aber auch ganz egal. Denn die Südstädter haben sich mit Platz vier und dem damit verbundenen Europa Cup Startplatz die wohlverdienten Lorbeeren für eine herausragende Saison abgeholt. Die absolute Krönung wäre natürlich der Cup-Sieg gegen Salzburg.

Träumen darf erlaubt sein, denn die Südstädter reisen mit sehr viel Sicherheit im Gepäck an. Denn neben dem internationalen Geschäft steht auch schon der Großteil des Admira-Kaders für kommende Saison. Zuletzt wurden gleich fünf Optionen gezogen und auch der Vertrag von Co-Trainer Michael Horvath verlängert.

Anders sieht es in Salzburg aus, wo hinter dem Verbleib von Meistertrainer Oscar Garcia sowie den Top-Spielern Soriano und Keita ein großes Fragezeichen steht. Dinge, die in der Mannschaft für Unruhe sorgen können.

Das alles ändert aber freilich nichts an der Außenseiterrolle der Admira – und somit einer guten Ausgangslage. Denn als Fix-Absteigerabgestempelter „Underdog“ kickten sich die Südstädter mit herzerwärmendem Fußball immerhin ins europäische Geschäft.