Erstellt am 02. März 2016, 06:24

von Alexander Wastl

Eine Runde der Glückseligkeit. Alexander Wastl, über Admiras 24. Bundesliga-Runde.

Die Leistung der Admira gegen Altach war definitiv weit davon entfernt, was die Südstädter zu leisten imstande sind.

Nach 90 Minuten zählt aber das Ergebnis und das, was es mit sich bringt – und das könnte kaum besser sein. Ayyildiz spielte das erste Mal von Beginn an und traf prompt. Schösswendter bleibt mit seinem siebenten Treffer in dieser Saison der torgefährlichste Innenverteidiger, und die Südstädter kamen ihrem Ziel – der 40-Punkte-Marke – wieder ein Stück näher.

Mit dem Sieg wurde Altach nicht nur auf Abstand gehalten, sondern auch noch ein Genickschlag verpasst. Eine Niederlage, bei der man eigentlich besser war, schmerzt am Meisten – das weiß die Admira selbst nur zu gut. Nicht nur Altach hatte zu leiden: Grödig (Rapid) kassierte ebenso in den Schlussminuten eine Pleite. Der WAC (Mattersburg) und Ried (Sturm) ließen nicht zuletzt aufgrund einiger strittiger Schiedsrichterentscheidungen Punkte liegen.

Der Vorsprung wurde somit auf alle Verfolger vergrößert, nun sitzt man sogar schon der Austria im Nacken. Der erste Frühjahrssieg vor dem Duell mit den Veilchen sorgt dabei sicher für eine breite Brust. In dieser „Runde der Glückseligkeit“ gab es für die Admira, bis auf die eigene Leistung, kaum etwas zu beanstanden.