Erstellt am 01. Juni 2016, 06:35

von Alexander Wastl

Entscheidung, die Sinn macht. Alexander Wastl, über Brunns neuen Co-Trainer.

Hut ab vor der Leistung von Brunns U23. Nur eine Niederlage musste die Mannschaft von Florian Sattler bis dato hinnehmen, demgegenüber stehen 16 Siege. Der Meistertitel ist schon jetzt Gewissheit.

„Nur“ die Reserve, mögen manche meinen – zu unrecht. Junger Trainer, blutjunge Truppe: Die Mannschaft hat Großartiges geleistet. Schließlich ist die U23 der Übergang vom Jugend- in den Kampfmannschaftsfußball. Eine Hürde, die auch für talentierte Kicker manchmal zum Stolperstein wird, oder zumindest einige Zeit in Anspruch nehmen kann, um genommen zu werden.

Demnach nur allzu nachvollziehbar, dass Kampfmannschafts-Trainer Robert Schiener Sattler zur „rechten Hand“ macht. Sattler hat nicht nur unter Beweis gestellt, dass er Spieler entwickeln kann, sondern auch, Erfolg mit ihnen zu haben. Der Titelgewinn war aber freilich nicht derHauptgrund für Sattlers „Beförderung“ zum Co-Trainer.

Als U23- und U18-Trainer ist Sattler das ideale Bindeglied zur Kampfmannschaft. Denn er kennt jene Spieler am besten, die in naher Zukunft als „Eigengewächse“ nachrücken und den Kern der Brunner Kampfmannschaft stellen werden. Eine Personalentscheidung, die durchaus Sinn macht.