Erstellt am 14. Oktober 2015, 05:52

von Christoph Dworak

Fahrzeugverkehr ist grenzenlos. Christoph Dworak über gemeinsames Lösen von Problemen.

Die Gabrielerstraße (klosterseitig) ist so etwas wie ein Abschneider, um von Mödling nach Maria Enzersdorf (und umgekehrt) zu gelangen. Auf einer Seite stets verparkt, frei bleibt gerade einmal ein Fahrstreifen, vom Gesetz her für den Begegnungsverkehr ohnehin zu wenig. Daher ist die Absichtserklärung von Maria Enzersdorf, eine Einbahn kundzumachen durchaus legitim. Die – notwendigen – Parkplätze wären mit einem Schlag legalisiert, die Fahrzeugfrequenz erheblich reduziert.

Doch diese Maßnahme im relativ unbedeutenden Gasserl hat große (Aus-)Wirkung auf Mödling: auf die Kreuzung Gabrielerstraße/Grenzgasse, bei der aus Sicherheitsgründen jedes Fahrzeug mehr eines zu viel ist.
Daher gilt in diesem Fall das, was sich der Bezirk eigentlich selbst verordnet hat: Maßnahmen mit Auswirkungen auf die Nachbar-Gemeinde(n) sind überregional zu lösen. Nicht nur bei Mega-Bauvorhaben, sondern auch bei Verkehrsverordnungen.

Deshalb: zurück an den Start, um eine gangbare und sichere Lösung für Maria Enzersdorf und Mödling zu finden.