Erstellt am 20. April 2017, 03:50

von Christoph Dworak

Geht’s auch niveaufrei?. Christoph Dworak über den Ausbau der Badner Bahn.

Der Aufschwung bei der Badner Bahn ist sehr erfreulich: Insgesamt 12,5 Millionen Fahrgäste – um 100.000 mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2015 – befördert zu haben, spricht Bände. Es zeigt vor allem, dass die Öffi-Nutzer Adaptierungen annehmen: Modernisierung der Stationen (zuletzt Neu-Guntramsdorf), Beibehaltung des kurzen Intervalls auch im Sommer; im schlechtesten Fall nur 7,5 statt 15 Minuten auf den Zug zu warten, macht den Umstieg auf das öffentliche Verkehrsmittel einfacher.

Gerade, was das Intervall betrifft, lässt sich natürlich einiges bewegen, um die Badner Bahn noch attraktiver zu machen. Aber mit Augenmaß: ein durchgehender 7,5-Minuten-Takt bis Baden hieße, das hochrangige Straßennetz lahmzulegen. Die unzähligen Querungen der B17 (Triester Straße) durch die Badner Bahn machen die durchaus sinnvollen Überlegungen praktisch unmöglich.

Im Sinne der Erhöhung der Öffi-Schlagzahl darf auch laut gedacht werden: vielleicht finden sich Wege und (finanzielle) Mittel, Kreuzungen niveaufrei zu gestalten.