Erstellt am 29. September 2015, 13:04

von Alexander Wastl

Hart, aber wegweisend. Alexander Wastl über die kommenden Aufgaben der Admira.

Die vergangenen Spiele hatten, die kommenden haben es in sich. Die Admira steht am Scheideweg, die Siege gehen nicht mehr so leicht von der Hand wie zu Beginn der Saison.

Gegen Sturm wäre vielleicht sogar mehr drinnen gewesen, die 120-Cup-Minuten gegen Regionalligist Wallern unter der Woche waren da aber sicher nicht förderlich. Nach Rapid und Graz geht es nun ins Burgenland zu Mattersburg. Kein großer Name wie die beiden Traditionsklubs, aber keineswegs ein leichterer Gegner. Die Burgenländer tragen vor heimischer Kulisse noch die weiße Weste, schlugen Salzburg und eben Sturm zu Hause. Nicht umsonst spricht Trainer Oliver Lederer von der „Festung Pappelstadion.“

Die Südstädter sind nun in jener Phase, wo nicht jeder Schuss aufs Tor ein Treffer ist, so wie es bei der ersten Begegnung (2:1) etwa war. Nach Mattersburg geht‘s dann zu Meister Salzburg, wo zwei Stankovic-Patzer zu einem Unentschieden verhalfen. Auch das wird wohl nicht mehr in dieser Form passieren.
Die Admira ist jetzt wieder etwas mehr in die Außenseiter-Rolle geschlüpft, es werden zwei Spiele an der Kippe werden. Auf die „Macht es Laufes“ ist kein Verlass mehr. Jetzt ist die Siegermentalität der Admira gefragt.