Erstellt am 06. Januar 2016, 05:18

von Alexander Wastl

In der Rolle des Zusehers. Alexander Wastl über die Transferpolitik der Admira.

Mit Böllern und Raketen wurde das neue Jahr eingeläutet, zeitgleich begann auch die Wintertransferzeit. Ein Transferfeuerwerk ist in der Südstadt aber keineswegs zu erwarten.

Mit dem starken Herbst erarbeitete sich die Admira eine ideale Ausgangsposition für das Frühjahr – und eben auch die Transferzeit. Das Trainerteam kann in Ruhe seiner Arbeit nachgehen und die Transferaktivitäten anderer Klubs beobachten, ohne sich dabei selbst den Kopf zerbrechen zu müssen.

Schongang für Nerven aber auch das „Börserl“. Das wird vor allem General Manager Alexander Friedl freuen, denn die Altlasten aus der Ära Trenkwalder nagen nach wie vor am Budget.

Das könnte sich im Sommer so fortsetzen, vorausgesetzt die Vertragsverhandlungen verlaufen gut. Etliche Spielerverträge in der Südstadt „warten“ darauf, verlängert zu werden. Allen voran jener von Christoph Schösswendter, der mit einer starken Hinrunde aber das Interesse anderer Vereine weckte.

So angenehm die Rolle des Zusehers für die Admira sein mag, bei Schösswendter sollte bald eine Entscheidung her. Denn wenn der Captain ohne Vertrag aus der Pause kommt und seine Form beibehält, werden weit mehr Vereine anklopfen. Und die Admira verliert nicht nur eine Stütze, sondern auch viel Geld.