Erstellt am 10. Februar 2016, 05:43

von Christoph Dworak

Integration im Vordergrund. Christoph Dworak über das Bindeglied zwischen Asylwerbern und Einheimischen.

Es hat sich Gott sei Dank herumgesprochen, dass „Personen mit Migrationshintergründen“ (so der Originalwortlaut) im Mödlinger Stadtbad nach wie vor willkommen sind. Die Wogen nach der mehr als missglückt formulierten internen Dienstanweisung haben sich in der Zwischenzeit geglättet.

Und die Verantwortlichen haben daraus gelernt. Die politischen Weichen zur Installierung eines Integrationsbeauftragten sind gestellt; als Verbindungsstelle und direkter Ansprechpartner zwischen den vielen Betreuungsstätten und kommunalen Einrichtungen.

Unangenehme Zwischenfälle – auch die im Bad – hätten so durchaus vermieden werden können. Der oder die Integrationsbeauftragte als Person, die die Asylwerber nicht nur unterstützt, sondern sie auch auf die hierzulande gültigen Regeln und Gebräuche hinweist.

Die aktuelle Initiative ist ein durchaus probates Mittel, um wieder das Miteinander in den Vordergrund zu rücken. Politisches Porzellan ist im Zuge der „Bad-Affäre“ ohnehin genügend zerschlagen worden.