Erstellt am 06. Juli 2016, 04:25

von Alexander Wastl

Der Juli als Feuertaufe. Alexander Wastl, über den Saisonauftakt der Admira.

Ungewohntes Terrain für die Admira – nicht nur, weil das Heimspiel gegen Myjava in St. Pölten ausgetragen werden musste. Die Europa League ist für die Admira-Mannschaft eine komplett neue Erfahrung – und natürlich auch für das Trainerteam.

Der Gegner als große Unbekannte: Das ist für auch „Analysefuchs“ Oliver Lederer etwas Neues. Selbst in vernetzten Zeiten mit Videodatenbanken und anderen Hilfe-Tools ist es schwer, in so kurzer Zeit perfekt auf den Gegner eingestellt zu sein. Das fällt in der Bundesliga bei (noch) vier Begegnungen pro Saison mit jedem Klub freilich leichter.

Lederer ist – wie auch sein Team – in seinem ersten Jahr als Chefcoach gleich voll gefordert. Urlaub und Vorbereitung waren kurz, die Admira muss früher als jeder andere österreichische Verein voll da sein.

Morgen, Donnerstag, geht das Rückspiel gegen Myjava über die Bühne – im Idealfall sind die Südstädter eine Woche später in der 2. Qualifikationsrunde gefragt. Da geht es auch schon mit der ersten Runde des ÖFB-Cups los, gefolgt vom Bundesliga-Auftakt gegen Mattersburg.

Der Juli wird zur absoluten Feuertaufe. Der Chance, in drei Bewerben erfolgreich zu sein, steht das Risiko unter der großen Belastung früh einzubrechen gegenüber.