Erstellt am 18. August 2016, 02:11

von Christoph Dworak

Der Name tut nichts zur Sache. Christoph Dworak über den Abschied vom „Schwedenstift“.

Egal, ob „Schwedisches Liebeswerk“, Kinderkrankenhaus oder Heim für Kinder mit ganz besonderen Bedürfnissen – Perchtoldsdorf war mit seinem „Schwedenstift“ am Leonhardiberg seit fast 100 Jahren untrennbar mit der perfekten Betreuung Schwerstbehinderter verbunden.

Keine Frage, das wird so bleiben, auch, wenn die lieb gewonnen Bezeichnung am neuen Standort in der Theresienau dem sperrigen Namen „NÖ Pflege- und Förderzentrum Perchtoldsdorf“ zum Opfer gefallen ist. Denn eben diese neue Bezeichnung ist Garant dafür, dass die Betreuung eine hervorragende bleiben wird: das Land hat endgültig die Hoheit über die Einrichtung übernommen.

Aktuell kümmern sich 73 Mitarbeiter um 60 Klientinnen und Klienten, leisten wertvolle Arbeit in einem zwar sehr modernen, doch psychisch enorm fordernden Umfeld.

Und die bestmögliche Betreuung ist schlussendlich das, was zählt. Egal, ob am Leonhardiberg oder in der Theresienau. Hauptsache, der „Schwedenstift“-Geist bleibt in den neuen Räumlichkeiten spürbar.