Erstellt am 24. Februar 2016, 05:04

von Christoph Dworak

Mehr Blau-Gelb ist nicht falsch. Christoph Dworak über Vösendorf als „ersten Ort in NÖ“.

Dass das – vom Umfeld her – städtische Klosterneuburg besser zu Wien passen würde als zum ländlichen Tulln, liegt in der Natur der Sache.

Dass Vösendorf locker-leicht Ortsteil von Wien-Liesing oder Wien-Favoriten sein könnte, ebenso. Die Grenze zur Bundeshauptstadt merkt man lediglich anhand der Ortstafeln.

Deshalb ist es umso erfreulich, dass die Vösendorfer Politiker quer durch alle Farben bekennen: Man sei und bleibe gerne Niederösterreicher, lautet der allgemeine Tenor.

Daher kann man den Sager, der immerhin aus höchster Wiener Polit-Ebene, von Landtagspräsident und Donauinselfest-Erfinder Harry Kopietz, stammt, durchaus auch als Aufforderung verstehen: In Vösendorf sollte man nochmehr darauf achten, nicht zu oft mit der berühmten Beifügung „bei Wien“ – siehe Breitenfurt – in Verbindung gebracht zu werden.

Noch mehr Blau-Gelb an der Grenze zu Wien zu zeigen, ist ein probates Mittel, um das zu erreichen, was Vösendorf sein will: „Der erste Ort in Niederösterreich.“