Erstellt am 13. April 2016, 05:54

von Alexander Wastl

Nächster Schritt ist gefragt. Alexander Wastl, über den Entwicklungsprozess der Admira.

0:1 in Salzburg verloren: An und für sich kein Ergebnis, wofür man sich schämen müsste. Irgendwie ähnelte das Südstädter Stimmungsbarometer nach der Partie aber jenem des 0:8 im Herbst. Nach drei Siegen in Folge, darunter Sturm und Rapid, ohne ein Gegentor zu kassieren, hatte man sich bei der Admira auch bei den „Bullen“ etwas ausgerechnet.

Die Enttäuschung lag aber nicht nur am Ergebnis, sondern auch an der Spielweise. Abwartend, reagierend statt agierend und etwas mutlos: Also das genaue Gegenteil der letzten Darbietungen.

Natürlich war da auch noch ein wenig das Debakel aus dem Herbst in den Hinterköpfen. Bei aller Euphorie um die tadellose Saison, sollte man aber auch am Boden bleiben: Salzburg auswärts das eigene Spiel aufzuzwingen, haben bisher nur wenige (inländische) Mannschaften zuwege gebracht.

Es wäre aber freilich der nächste wünschenswerte Schritt in der Entwicklung der Admira-Mannschaft; der nächste ist auch im Cup-Halbfinale gegen St. Pölten gefragt. Dort gehen die Südstädter wieder als Favorit in die Partie.

Auch in dieser Rolle gibt es für die Admira noch Verbesserungsbedarf. Man erinnere sich nur an die Frühjahrspartien gegen Grödig, Ried oder den WAC.