Erstellt am 27. April 2016, 05:04

von Christoph Dworak

Nicht nur die Schiene zählt. Christoph Dworak über Für und Wider in der Öffi-Offensive.

Die bunte Wiener Neudorfer Regierung (ÖVP, Umweltforum, FPÖ) macht ernst, wenn es um die Eindämmung des Straßenverkehrs geht: „Tempo 80“ auf der Südautobahn soll Lärm und Staubemission reduzieren, jetzt machen sich Bürgermeister Herbert Janschka & Co auch Gedanken, wie sich die Kolonnen aus dem unmittelbaren Ortsgebiet verdrängen lassen könnten.

Etwa durch den Umstieg der Pendler auf die Badner Bahn. Demnach soll das Angebot, rasch und staufrei via Schiene nach Wien zu kommen, noch schmackhafter gemacht werden. Günstigere Preise, WLAN, attraktives Bahnhof-Umfeld könnten da schon Appetitmacher sein.

Gelänge es noch dazu, die langjährige Forderung nach Intervallverdichtung – die Rede ist da gar von einem 5-Minuten-Takt – durchzusetzen, ist es mit dem Durchzugsverkehr auf der B17 ohnehin vorbei.

Daher: ein klares Ja zur attraktiveren Gestaltung der Öffis, aber mit dem notwendigen Augenmaß; der Kraftfahrzeuganteil gehört in einer Industriegemeinde eben immer noch zum Alltag dazu.