Erstellt am 25. Mai 2016, 05:44

von Christoph Dworak

„Schwedenstift“ in Kinderhand. Christoph Dworak über die Weichenstellung der Nachnutzung.

Abseits der Dramatik um die Kür des Bundespräsidenten ist eine wichtige kommunale Entscheidung gefallen: die Räumlichkeiten des Perchtoldsdorfer „Schwedenstifts“ (Landeskinderheim für schwerstbehinderte Kinder & Jugendliche), das im Juli in die Theresienau zieht, werden für einen Landeskindergarten genutzt.

Damit bleibt der Leonhardiberg mit seinem Schulzentrum (Volks-, Mittelschule und Gymnasium) umfassender Ort der Kinderbetreuung, wo man künftig von der Betreuung Eineinhalbjähriger bis hin zum Ablegen der Matura quasi alles unter einem Dach vereint.

Das Projekt „Betreutes Wohnen“ anstelle des Schwedenstifts ist damit ad acta gelegt, die Seniorinnen und Senioren sind im Beatrixheim bestens aufgehoben.

Spätestens jetzt ist klar, warum Bürgermeister Martin Schuster so auf den Verkauf von Gemeindewohnungen in der Donauwörther Straße Ecke Wiener Gasse gedrängt hat. Der notwendige Kauf des Schwedenstifts inklusive Adaptierung als Kindergarten will erst einmal finanziert werden.