Erstellt am 29. Oktober 2015, 03:57

von Alexander Wastl

Schweren Spiele sind vorbei. Alexander Wastl über den Aufstieg der Admira in das Viertelfinale.

Admiras „Woche der Wahrheit“ nimmt Formen an. Mit dem 0:0 gegen Grödig wurde die 0:8-Schlappe in Salzburg vergessen gemacht. Nicht so sehr das Ergebnis, aber vielmehr die spielbestimmende Art und Weise zeigte, dass bei den Südstädtern wieder alles im Lot ist.

Umgekehrt im Cup: Da feierte man einen knappen 1:0-Sieg über Landesligist Lankowitz, spielerisch blieb man wie auch gegen Schwechat und Wallern einiges schuldig. „Morgen fragt keiner mehr nach dem Wie“, traf Trainer Oliver Lederer es aber auf den Punkt. Es zählen die Ergebnisse.

Die Cup-Leistungen sollten bei den Admira-Anhängern nicht für Ernüchterung sorgen – im Gegenteil. Jene Spiele gegen die unterklassigen Vereine, zählen zu den undankbarsten. Zu gewinnen gibt es für die Bundesligisten dabei nur wenig. „War ja klar“, heißt es, wenn man einen Kantersieg einfährt, „Was für eine Blamage“, sollte man verlieren. Die Admira bewies in den bisherigen Cup-Partien vor allem eines: Nervenstärke.

Sich bei zwei Elfmeterschießen durchzusetzen, aber auch eine 1:0-Führung gegen Lankowitz „cool“ herunterzuspielen, sind keine Selbstverständlichkeit. Nun sind es „nur“ mehr zwei Spiele bis zum Finale, die unangenehmen Partien hat die Admira aber hinter sich.