Erstellt am 24. August 2016, 05:39

von Alexander Wastl

Resignation ist fehl am Platz. Alexander Wastl, über die Bewährungsprobe des SC Mödling.

Es war wie ein kleines Märchen, zumindest der Anfang davon. Der SC Mödling nimmt sich nach einer abschließenden 2:42-Niederlage, zwei Punkten am Konto und 223 Gegentoren eine Ligaauszeit – und kehrt nach einem Jahr mit einem 6:2-Sieg zum Auftakt zurück.

Schon jetzt, nach zwei Spielen, hat der SC mehr Punkte am Konto, als in der Saison 2014/2015. Dennoch ist die Stimmung nun etwas getrübt. Wiedereinmal erwies sich Unterwaltersdorf als Spielverderber. Zu erwarten, dass Mödling dem Titelkandidat Punkte abknöpft, wäre vermessen gewesen. Aber musste es gleich wieder ein 1:16 werden?

Mödling-Coach Heisinger ortete bereits wieder – was die Einstellung einiger Spieler anbelangt – Auflösungserscheinungen. Ob Unterwaltersdorf erneut zu Mödlings „Nemesis“ avanciert, wird sich womöglich schon in der nächsten Runde weisen. Da kommt mit Zwölfaxing der nächste Titelanwärter, der mit elf Toren in zwei Spielen ebenso in Torlaune ist.

Ein Punktgewinn der Mödlinger käme auch in Zwölfaxing einem kleinen Wunder gleich. Darum geht es aber auch gar nicht. Vielmehr geht es darum, wie die Mannschaft auftritt – und das bereits in der Trainingswoche.
Resignation ist fehl am Platz, Stehaufmännchen sind gefragt.