Erstellt am 29. Juni 2016, 05:16

von Alexander Wastl

Weg für positive Zukunft geebnet. Alexander Wastl, über den Verdienst von Alexander Friedl.

Ob Janko, Sabitzer, Hoffer oder Dibon – die Liste der in der Südstadt ausgebildeten Akteure die zu nationalen und internationalen Großklubs abwanderten, hat eigentlich kein Ende.

Viele davon wurden Top-Spieler, mit denen die anstehende Euro League-Quali wohl zur reinen Formsache würde. Spielern jahrelang beste Ausbildung zu bieten, um sie dann an größere Vereine abzugeben, welche die Saat ernten: Es ist nur eines von vielen schweren Losen, welches die Admira zu tragen hat. Schwierige finanzielle Rahmenbedingungen erlauben auch keine großen Transfers oder breite Vereinsstrukturen.

Das hinderte Alexander Friedl in seiner Zeit als General Manager aber nicht, das Bestmögliche herauszuholen. Nicht einmal nach tiefen Rückschlägen wie dem Pishyar- oder Trenkwalder-Rückzug dachte Friedl daran, das Handtuch zu werfen. Hürden wurden genommen, an denen andere Vereine zerbrachen. Stattdessen hat sich die Admira in der Bundesliga etabliert und konsolidiert – in der Südstadt ist Ruhe eingekehrt. Nur sportlich sorgt man noch für Schlagzeilen.

Der Verein ist in seiner Entwicklung freilich noch nicht am Zenit angekommen, aber Friedl ebnete mit seinem jahrelangen Einsatz und Durchhaltevermögen den Weg für eine positive Zukunft.