Erstellt am 05. Juli 2017, 01:29

von Alexander Wastl

Ende gut, fast alles gut. Alexander Wastl über die „Causa Monschein“.

Die Admira-Fans hatten es im vergangenen halben Jahr wirklich nicht leicht. Zunächst war da die Trennung von Oliver Lederer, die sich monatelang dahinzog.

Als dieses Thema mit der Vertragsauflösung erledigt wurde, tat sich schon der nächste Problemfall auf – die „Causa Monschein“. Diese erstreckte sich zwar über einen kürzeren Zeitraum, wurde dafür aber umso intensiver „bespielt“. Kaum ein Tag verging in den letzten vier Wochen, an dem nicht irgendwelche neuen Stellungnahmen, Gegenargumente oder Details lanciert wurden.

Jetzt ist der Spuk vorbei. Die Austria hat ihren Wunsch-Stürmer, die Admira ihre monetäre „Entschädigung“. Und Monschein dürfte bei seiner absoluten Wunschdestination gelandet sein. Schließlich gab es auch andere Angebote aus In- und Ausland, die aber offenbar keinerlei Interesse weckten.

Jeder hat nach den knapp einmonatigen Streitigkeiten also das, was er von Beginn an wollte. Ende gut, alles gut, könnte man sagen. Fast.

Denn die Südstädter haben ihren Top-Torschützen verloren und noch keinen adäquaten Ersatz gefunden. Derzeit sorgen die „Juniors“ für die Tore. Diese aber auch in der Liga in die Verantwortung zu nehmen, käme jedoch zu früh.