Erstellt am 25. Mai 2016, 06:14

von Alexander Wastl

Wer zuletzt lacht.... Alexander Wastl, über den 40. Meistertitel von Hypo NÖ.

„Dieser Sieg fühlt sich historisch an“, war Korneuburgs Sektionsleiterin Sivlia Grill überglücklich. Soeben hatte ihre Mannschaft die Handballerinnen von Hypo Niederösterreich bezwungen.

Zum ersten mal seit 384 WHA-Spielen mussten die Hypo-Ladys im November als Verliererinnen vom Parkett. Eigentlich egal, schließlich führten die Südstädterinnen weiter die Tabelle an, dennoch war es ein kleines Erdbeben im österreichischen Frauenhandball. Dort und da wurde sogar das Wort Krise in den Mund genommen.

Tatsächlich führte die Pleite wohl zu einem kleinen Denkanstoß, der Veränderungen mit sich brachte. Martin Matuschkowitz übernahm in weiterer Folge den Trainerposten, zudem wurde „Gori“ Acimovic – die eigentlich im Sommer zurücktrat – für das Saisonfinish reaktiviert. Ein halbes Jahr später ist in der Südstadt wieder alles eitel Wonne. Zum 40. Mal in Serie konnten die Hypo-Ladys den Meisterpokal der WHA in die Höhe stemmen. Historisch!

Der Titelgewinn beinhaltet doppelte Genugtuung. Schließlich hieß der Finalgegner Korneuburg. Mit einem Gesamtscore von 70:39 lieferten die Südstädterinnen eine Machtdemonstration wie in „guten alten Zeiten“ ab.

Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten.