Erstellt am 09. September 2015, 13:00

von Gerald Burggraf

Kompost-Elite tagt in Münchendorf. Die ARGE Kompost und Biogas Österreich veranstaltete eine Leistungsschau der Branche beim Kompostwerk der Münchendorfer Firma „Biomasserecycling“ von Peter Szihn. Im Rahmen dessen wurde die neuesten technischen Geräte präsentiert und erstmalig der „KompOskar“ vergeben.

Die drei erstplatzierten Kompost-Experten Gerald Dunst, Andrea Höglinger und Thomas Seitz mit Roland Ertl, Susanna Schragner (Umweltministerium), ARGE-Obmann Hubert Seiringer, Landesrat Stephan Pernkopf, Bundesrat Martin Preineder und LK-Vizepräsident Otto Auer.  |  NOEN, Gerald Burggraf
In ganz Österreich wird jährlich in rund 430 Kompostanlagen aus rund einer Million Tonnen Bio-Abfall Kompost hergestellt. Das Who is who der Branche kam nun heute Mittwoch auf Einladung der ARGE Kompost und Biogas Österreich in Münchendorf zusammen.

Beim 4. Internationalen Praktikertag wurden die neuesten technischen Gerätschaften präsentiert. Darüber hinaus wurde die Veranstaltung als „Herzblattshow“ für Kompostierung genutzt und neue Kontakte geknüpft oder alte vertieft.



ARGE-Obmann Hubert Seiringer, selbst seit 25 Jahren im Geschäft,  lobte die Innovationsfreude im Land und machte Österreich als DIE Kompostnation Europas aus.

Dem stimmte auch NÖ Umweltlandesrat Stephan Pernkopf zu und erklärte, dass in Österreich Bioabfall bereits seit Jahren getrennt wird, während etwa in Deutschland erst im vergangenen Jahr dazu ein Beschluss gefasst wurde. „Kompost ist ein auch ein Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz“, unterstrich er.
 
Im Zuge des Branchentreffens wurde erstmals der Oscar der Kompostierung, der „KompOskar“, vergeben. Aus 32 Einreichungen ergaben sich insgesamt zwölf Finalisten. Der Großteil der Gewinner, darunter auch die Gewinnerin Andrea Höglinger aus Hörsching bei Linz, kam aus Oberösterreich.

Lokalmatador und „Biomasserecycling“-Chef Peter Szihn belegte in der Königsklasse der Kompostierung den siebten Platz. „Wir sind sehr zufrieden und es zeigt, dass wir am richtigen Weg sind“, freut er sich im NÖN-Gespräch.