Erstellt am 23. April 2016, 05:24

von Judith Jandrinitsch und Johannes Taschler

FF-Auto mit 381 PS. Vor dem Grünne-Haus wurde das Großlöschfahrzeug gesegnet – und Andreas Heidenreich wurde zum Ehrenbürger ernannt.

Nationalrat Hannes Weninger, SPÖ, Bürgermeister Robert Dienst, ÖVP, und Andreas Heidenreich mit Mario Hütter, Emanuel Vermeer und Andreas Schiffner sowie Fahrzeugpate Friedrich Lomoschitz (v.l.).  |  NOEN, Johannes Taschler

Mit einem auf der Stoßstange zu Bruch gegangenen Sektglas wurde das neue Hilfeleistungsfahrzeug 3 am Samstag vor dem Grünne-Haus in traditioneller Weise getauft.

Beim neuen „HLF 3“ handelt es sich um ein Großlöschfahrzeug der Marke Volvo, für dessen Aufbau und Ausstattung die Firma „Rosenberger“ aus Oberösterreich verantwortlich ist. „Zwei Jahre lang beschäftigte sich eine fünfköpfige Arbeitsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Laxenburg mit der Generierung des Fahrzeuges“, informierte Kommandant Emanuel Vermeer beim Festakt.

Ab sofort ersetzt der 381 PS starke 18-Tonner das 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug, das bereits bei etwa 1500 Einsätzen gedient hat.

Die Kosten für das neue Fahrzeug beliefen sich auf insgesamt 497.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr trug 156.530 Euro dazu bei, das Land NÖ stellte sich durch den NÖ Landesfeuerwehrverband mit 66.000 Euro ein und die ASFINAG trug aufgrund der mehrmaligen Einsätze auf der Autobahn 26.000 Euro zur Anschaffung bei. Die Gemeinde finanziert den Rest, also 248.530 Euro. Das sind 50 Prozent des Gesamtkaufpreises.

Kommandant Emanuel Vermeer zeigt sich sehr stolz über die Anschaffung des Fahrzeuges, dessen Patenschaft vom langjährigen Gemeindearzt und Obermedizinalrat Friedrich Lomoschitz übernommen wurde.

„Alleine steht man auf verlorenem Posten“

Alt-Kommandant Andreas Heidenreich, von 1991 bis zur Wahl im Jänner 2016 Kommandant der Laxenburger Wehr, fasst die Ernennung zum Ehrenbürger als Auszeichnung für die ganze Feuerwehr auf.

„Alleine ist man auf verlorenem Posten. Es braucht die ganze Mannschaft, um erfolgreich zu sein, und das hat in Laxenburg immer funktioniert“, streut der ehemalige Kommandant seinen Kameraden Rosen. Dass er jetzt nicht mehr in der ersten Reihe steht, stört ihn nicht. „Ich arbeite ja weiterhin in der Feuerwehr mit und bin auch im Bezirksabschnittsfeuerwehrkommando aktiv.“