Erstellt am 10. April 2016, 06:44

von Judith Jandrinitsch

Wie ein Park entsteht. Die Wiese direkt vor dem Palais Schwarzenberg wird gerade zum Kaiser Franz Joseph-Park umgestaltet.

Bauhofleiter Hermann Wiesinger, Baumfachmann Anton Grimm, Gartenexperte David Rappold und Rosenfachfrau Erika Eibl beim frisch gesetzten Mahagoniebaum.  |  NOEN, Judith Jandrinitsch

David Rappold, Baumexperte Anton Grimm und Erika Eibl gehören nicht nur zum Team des Wirtschaftshofes, sondern verfügen über eine entsprechende gärtnerische Fachausbildung und damit über das entsprechende Wissen, Bäume, Hecken, Staudenpflanzen und Rosen standortgerecht auszusuchen und anzupflanzen.

„Schön soll es ausschauen, unempfindlich sollen die Pflanzen sein, wenn möglich das ganze Jahr über blühen und natürlich auch noch kostengünstig sein“, bringt Fachfrau Erika Eibl die nicht einfache Aufgabe der Gärtner auf den Punkt.

Dabei legt Bürgermeister Robert Dienst, ÖVP, großen Wert auf die gärtnerische Gestaltung der Gemeinde und vertraut darauf, dass diese Aufgabe das fachlich versierte Wirtschaftshof-Team in Eigenregie schafft.

Erst im Vorjahr stieg Laxenburg in den Rang einer „Natur im Garten Gemeinde“ auf, das Gärtner-Team des Bauhofes gestaltete unter dem Motto „Spiel und Spaß der Kaiser“ auch den Park neben dem Kaiserbahnhof.

Englischer Cottage-Garten als nächstes

Eibl und Rappold tüfteln derweil schon am nächsten grünen Projekt: Die Gärtner haben bereits damit begonnen, das Gelände nach dem Vorbild eines englischen Cottage-Gartens zu modellieren. Ein abgesenktes Gemüsebeet und ein aufgeschütteter Wall sind bereits zu erkennen, einige Bäume bereits gepflanzt. Jetzt tüftelt Eibl an der idealen Blumen- und Farbkombination für die Staudenbeete, ein weiteres Charakteristikum eines Cottage-Gartens. „Die Sträucher im Frühjahr sollen gelb und weiß blühen, ich denke an Mahonien und Zaubernüsse. Dann kommen die Narzissen, bevor je nach Beet dem Jahresverlauf entsprechend die Blumen zu blühen beginnen. Jedes Beet wird in einer anderen Farbkombination gehalten, Rosen dürfen dabei auch nicht fehlen“, verrät Eibl.