Erstellt am 19. März 2016, 07:34

von Raphaela Edelbauer

Postproblem gelöst. Nach langer Durststrecke kommt wieder Leben in die Südstadt - zur Freude der Gemeinde hat der Postpartner eröffnet.

Wolfgang Viktora in seinem neuen Postpartner-Geschäft (mittig) mit Vizebürgermeister Andreas Stöhr, Wilhelm Puskarits, Josef Sipötz und Oliver Reith mit Sohn Ferdinand (von links).  |  NOEN, Gemeinde

Es geht wieder bergauf für die Südstadt: Der lange erwartete Postpartner hat seit letzter Woche seine Türen geöffnet. Wolfgang Viktora bietet gegenüber der Apotheke umfassende Leistungen von Brief- und Paketversand bis zu BAWAG-Beratung, an. Ein wichtiger Schritt für das brachliegende Südstadtareal.

Bürgermeister Johann Zeiner (ÖVP) ist mehr als erleichtert: „Hier einen Ausweg zu schaffen war uns ja sehr wichtig, als im Sommer dieses Hin und Her stattfand. Für die Bevölkerung ist es essenziell, dass es hier nun ein Angebot gibt. Viktora ist ein zuverlässiger Mann, der gemeinsam mit seiner Schwester schon so ein Geschäft in Günselsdorf hatte und daher weiß, worauf es ankommt.“

Besonders freut sich Zeiner, dass auch im Altort ein Postpartner gefunden wurde, der kommenden Freitag in der Grenzgasse eröffne.

Positive Erfahrung vom allerersten Tag an

Viktora selbst, dessen Traum es immer schon war, ein eigenes Postpartnergeschäft zu haben, fühlte sich in der Südstadt sofort positiv empfangen.

„Die Leute haben schon am Eröffnungstag sehr freundlich reagiert. Ich habe ein Postpartnergeschäft schon seit drei Jahren mit meiner Schwester im Bezirk Baden betrieben; der Kundenkontakt war für mich immer das Schönste.“

Netter Bonus: Viktora bietet auch ein kleines Sortiment von Lebensmitteln an, vom Mineralwasser bis zu Gebäck und Milch.

„Wenn die Leute ihren Brief aufgeben, können sie auch gleich ein Croissant oder Öl kaufen, was sie eben brauchen.“

Für weitere Schwerpunkte, die er setzen wolle, möchte Viktora nun das Feedback der Bevölkerung abwarten. „Dadurch, dass ich selbst nicht aus dem Bezirk Mödling bin, möchte ich erst einmal Erfahrung mit den Leuten sammeln und dann noch besser auf ihre Bedürfnisse eingehen.“