Maria Enzersdorf

Erstellt am 05. April 2017, 04:01

von Raphaela Edelbauer

Sanierung "Pfefferbüchsel“ um Geschichte zu erhalten. Gemeinde will bei historischen Bauwerken am Liechtenstein nun Renovierungsmaßnahmen setzen.

Bürgermeister Johann Zeiner und Infrastruktur-Abteilungsleiter Franz Grill mit den Technikern Boris Stummer und Josef Schauer beim Vermessen.  |  Gemeinde

Wohl jedem, der regelmäßig über den Liechtenstein spaziert, sind die Überreste der Bauwerke bekannt, die Fürst Johann I. errichten ließ. Eines der prominentesten ist das „Pfefferbüchsel“, die Überreste einer Kapelle.

Dieses soll das erste der Liechtenstein-Bauwerke sein, das von der Gemeinde renoviert wird. Nun sollen die Grundmauern saniert und ein eventuell unter der Erde erhaltener Boden sowie die Reste des Turms als Schüttkegel freigelegt werden. Techniker des Landes vermaßen das Pfefferbüchsel mit Präzisionsgeräten und lieferten mit ihren Daten weitere Voraussetzungen für die fachgerechte Sanierung, über die der Gemeinderat im Juni beraten wird.

Bürgermeister Johann Zeiner (ÖVP) erklärt den Gedanken hinter der Initiative: „Wir wollen das, was von diesen historischen Bauwerken noch übrig ist, für die Nachwelt erhalten, wobei die Form, in der das geschieht, noch nicht feststeht. Die Umsetzung ist sicherlich auch eine Kostenfrage, aber wenn wir nichts machen, sind auch die letzten Reste bald verschwunden.“