Erstellt am 30. September 2015, 06:22

von Christoph Dworak

Meile in eigener Hand. Die „Automeile“ ist Geschichte. Die Stadt organisiert den „1. Mödlinger Autoherbst“ de facto alleine.

Autokauf. Das auf einer Internetplattform um 33.000 Euro ersteigerte Auto hätte nach Einzahlen des Betrages in Eisenstadt abgeholt werden sollen. Symbolbild: bilderbox  |  NOEN, www.bilderbox.com

Das Mödlinger Citymanagement, der Verein Stadtmarketing und „Sportshow Entertainment“ von Gerald Berger aus Brunn haben 2012 die Mölinger Automeile ins Leben gerufen. Mit durchschlagendem Erfolg, wie zwei weitere derartige Veranstaltungen im Herzen der Stadt gezeigt haben.
Heuer ist aber Schluss mit der „Automeile“, dafür organisiert das Citymanagement am 3. Oktober von 9 bis 18 Uhr daselbst den „1. Mödlinger Autoherbst“.

Dreimal gab es in Mödling bereits die Automeile, heuer aber steht ein neues Event auf dem Programm. Statt über 20 Anbieter und 80 Modellen stehen nur noch zwölf regionale Händler ihre aktuellsten Fahrzeuge am Schrannenplatz, in der Herzoggasse, am Freiheitsplatz sowie am Josef Deutsch-Platz aus.
Statt jeder Menge Showacts ziehen zwei Marching-Bands durch die Straßen, am Deutsch-Platz gibt es Kinderbetreuung inklusive Luftburg. Für Speis’ und Trank sorgt die Mödlinger Gastronomie.

Beim Autoherbst alles hausgemacht

Ex-Veranstalter Gerald Berger nimmt den Alleingang der Stadt mit Bedauern zur Kenntnis und überlegt, ob er im nächsten Jahr eine weitere Automeile organisieren wird: „Vielleicht in der Burg Perchtoldsdorf.“
Bürgermeister Hans Stefan Hintner, ÖVP, bedankte sich jedenfalls im Vorfeld beim Mödlinger Citymanagement sowie dem Mödlinger Autohaus Grünzweig „für die Initiative zu der Veranstaltung“.

Michael Danzinger vom City Management Mödling: „Bei der Organisation vom 1. Mödlinger Autoherbst ist alles hausgemacht. Das neue Konzept geht weg vom PS-Boliden und hin zur Mobilität und zu Familienfahrzeugen – also Autos, die man sich wahrscheinlicher kauft.“

Was die Erwartungen angeht, meint Danzinger: „Wir hoffen auf mehr Besucher, die sich allerdings auf drei Schauplätze verteilen werden. Insgesamt wird es also weniger dicht gedrängt sein, als das bei der Automeile der Fall war.“