Mödling

Erstellt am 17. Mai 2017, 04:05

von Christoph Dworak

Aufnahmeerleichterung: Wirbel um Job-Bonus. FPÖ Mödling fordert Bevorzugung von ehrenamtlich Engagierten bei Anstellung im öffentlichen Dienst.

Stadträtin Karin Wessely, SPÖ, warnt vor der Festschreibung des Ehrenamtsbonus’.  |  SPÖ

Geht es nach den Freiheitlichen, soll es einen Ehrenamts-Bonus bei der Aufnahmen in den Gemeindedienst geben. Heißt in der Praxis: Gibt es mehrere gleich gut geeignete Personen, soll diejenige den Job erhalten, die sich ehrenamtlich engagiert (etwa bei der Feuerwehr, Rettung, ...).

„Menschen, die sich in der Freizeit um das Wohl anderer kümmern, dürfen keine Steine in den Weg gelegt werden“, meinte FPÖ-Stadtrat Daniel Könczöl. „Vielmehr sollte deren freiwilliges Engagement schon alleine Qualifikation sein, die die Aufnahme in den öffentlichen Dienst erleichtert.“

Daniel Könczöl, FP, will, dass ehrenamtlich Engagierte leichter einen öffentlichen Job bekommen.  |  FPÖ

Während Bürgermeister Hans Stefan Hintner, ÖVP, anmerkte, die Stadtverwaltung agiere in gewisser Weise schon lange nach diesem Grundsatz, gab’s einen Aufschrei von SP-Stadträtin Karin Wessely. Die Juristin sprach sich vehement gegen die „positive Diskriminierung von Personen aus. Eine derartige Formulierung ist nicht in den Griff zu bekommen“. Sie warne vor einer etwaigen Festschreibung dieses Qualifikationskataloges.

Der Antrag wurde dem Personalreferat von Stadträtin Franziska Olischer, ÖVP, zur weiteren Behandlung zugewiesen.

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